Ich bin wach

Ich öffne die Augen…Nichts außer… Finsternis. Dunkelheit. Ungewissheit. Das Atmen fällt schwer. Wirre Gedanken umgeben mich. Auf den ersten Blick sind sie wirr. Jedoch hängen sie alle miteinander zusammen. Gedanken hängen immer miteinander zusammen. Jeder Gedanke, der einem entspringt, entstammt einer kausalen Kettenreaktion eines vorherigen Gedanken. Da fragt man sich, ob es so etwas wie Spontaneität gibt. Wenn es keine Spontaneität gibt, gibt es dann Freiheit? Wenn es keine Freiheit gibt, dann gibt es auch keinen freien Willen. Gibt es das? Den freien Willen? Sind wir in der Lage zu entscheiden? Oder sind wir willenlose ferngesteuerte emotionale Marionetten? Wenn dem so ist, wer vermag es uns dann zu steuern?

Ist der eine Sinn getrübt, funktionieren die übrigen Sinne weit intensiver als sonst. Es ist, als würde die Kraft, die für den getrübten Sinn notwendig ist, auf die übrigen Sinne übertragen werden. Es kommt mir vor, als höre ich die Dinge intensiver als je zuvor. Ich höre den Regen, die Straße, den Motor und jede einzelne Bewegung der Männer in diesem Wagen. In manchen Momenten hatte ich das Gefühl, dass ich sogar hören konnte, was der Eine oder Andere von ihnen für Klamotten anhatte.

Gesprochen wird die Fahrt über nichts. Mir hat man die Fähigkeit zu sprechen vorübergehend genommen. Das Einzige, was ich von mir geben kann sind M-Laute. Ich glaube, von diesen Gebrauch zu machen, wäre nicht sonderlich produktiv. Es ist schwer zu sagen, was ich in   diesem Moment empfinde. Viel intensiver nehme ich die Atmosphäre im Außen wahr als die im Innern. Ich fühle zwar, wie eine Hand meine Schulter berührt und die andere einen metallenen Gegenstand gegen meinen Bauch drückt und doch… Ich fühle mich als sei ich allein in diesem Wagen. Als würde keiner, der in diesem Wagen sitzt, sich für mich interessieren. Als sei ich nur ein Statist, was wiederum widersprüchlich wäre. Statisten sind ersetzbar.

Ich bezweifle, dass diese Männer aus freier Willkür mit ihrem Mini-Van neben mir hielten, mein Maul mit Klebeband zuklebten, mir einen Sack über den Kopf stülpten und mich in ihren Wagen zerrten, mir eine Kanone gegen den Bauch drücken, und mir drohen, mich zu töten, sollte ich auch einen Mucks oder auch nur eine auffällige Bewegung von mir geben. Und doch, fühle ich mich wie ein Statist. Ich fühle mich unbedeutend in diesem Wagen. Unbedeutend wäre wohl in dieser Hinsicht übertrieben. Mittel zum Zweck wäre der geeignetere Ausdruck dafür. Mittel zum Zweck. Wie ein Passagier in einem Taxi. Vermutlich bin ich das auch. Nur ein Passagier. Diese Männer haben kein Problem mit mir. Die Person, zu der mich diese Leute hinbringen, die hat ein Problem mit mir. Aber nicht diese Männer. Da stellt sich doch die Frage, ob die mich wirklich töten würden, wie sie es mir androhten. Schwer zu beurteilen. Ich denke, das hängt wohl ganz davon ab, wie verheerend das Problem ist, das dieser Kerl, der mich zu sich bestellt hat, mit mir hat. Drei weitere Typen sitzen in diesem Wagen.  Zwei vorne und einer neben mir. Ich glaube, der Typ neben mir hat eine Afro-Frisur. Vielleicht ein Schwarzer?

Jemand hatte mir mal gesagt, das Leben verhalte sich ähnlich einer Sinus-Kurve. Es hat Hoch-und Tiefpunkte, Wendepunkte, Nullpunkte und so weiter. Und dieser Jemand sagte mir, wenn der Moment kommt, und dieser wird kommen, sagte er, dieser Moment, in dem ich der vollsten Überzeugung bin, dass ich in einem Tiefpunkt festsitze, ja dann, dann kann es nur noch aufwärts gehen. Ist das eine Gesetzmäßigkeit? Geht es gerade aufwärts mit mir? Oder bin ich noch auf dem Weg zum Tiefpunkt? Er sagte, es würde plötzlich passieren. Aus dem nichts heraus. Ehe man realisiert hat, dass der Sturm vorbei ist, scheint die Sonne samt Regenbogen und zwitschernden Vögeln und so weiter. Es regnet noch immer, meine Umgebung schweigt, und ich bin gezwungen zu schweigen. Das einzige, was mir gerade durch den Kopf geht, ist die Frage, welches Modell mir gerade gegen den Bauch gedrückt wird. In einem Punkt hat er mit Sicherheit recht gehabt: Die Wendung passierte wirklich plötzlich. Das Gerede über den Sonnenschein und so war natürlich nur eine Metapher. Ich mag den Regen. Was andere für Sonnenschein und heiteres Wetter empfinden, empfinde ich für den Regen. Der Regen war für mich schon immer so etwas wie eine Wäsche. Ich weiß nicht warum, aber immer wenn es regnet, fühle ich mich als würde ich mich von etwas belastendem freiwaschen. Und die anschließende Luft, der Geruch, wenn der Regen vorbei ist. Ich entsinne mich keines herrlicheren und entspannteren Geruches als den diesen.

Die Fahrt wird plötzlich holprig. Scheint, als würden wir über einen Acker fahren. Meine Hoffnung, dass uns eventuell ein Polizist anhalten könnte, schwindet. Sicherlich besteht noch eine gewisse Wahrscheinichkeit, dass uns vielleicht doch noch einer anhält. Doch was würde mir das nützen? Er kommt zur Fahrertür, sieht mich mit dem Sack über dem Kopf im Rücksitz hocken und ehe er realisieren kann, was sich da gerade abspielt, jagt ihm einer dieser drei Herrschaften hier, eine Kugel durch den Kopf. Der Afro neben mir würde dann aus dem Wagen steigen, auf den Polizeiwagen hinter uns zugehen, und dem zweiten Polizisten, der womöglich noch im Beifahrersitz hockt, durch die Windschutzscheibe hindurch durchlöchern. Ich würde wahrscheinlich gar nichts machen. Ich könnte zwar versuchen aus dem Wagen zu steigen, und mit dem Sack über den Kopf und den gefesselten Händen über den Acker zu rennen, in der Hoffnung mit dem Kopf gegen keinen Baum zu knallen. Doch selbst dann würden die mich einholen, zurück in den Wagen schleifen und mir vielleicht noch paar Fausthiebe auf dem Weg zu unserem Treffpunkt verpassen. Vielleicht würden sie mich auch erschießen. Das hängt wohl ganz davon ab, wie weit draußen wir auf dem Land sind. Ist die Gefahr für potentielle Zeugen groß, würde ich in solch einem Moment wohl auch alles ausradieren, was sich um mich herum bewegt…wenn ich Gangster wäre, versteht sich.

Das Interessanteste an meinem gedanklichen Wirrwarr während der Fahrt ist, dass ich mir bisher wenig bis kaum Gedanken darüber gemacht habe, weshalb ich in diesem Fahrzeug hier festsitze. Denn im Eigentlichen habe ich keinen Schimmer. Da kommt mir sogar glatt das Schmunzeln und langsam muss ich sogar anfangen zu lachen. Nach einer kurzen Weile des Lachens höre ich von vorne rechts: „Lacht er?“ Scheint als würde der Afro neben mir nur nicken, da der Beifaher nach einem kurzen Moment fragt: „Wieso lacht er?“ Und diesmal spüre ich wie der Afro nur mit den Schultern zuckt. „Sag ihm, er soll aufhören zu lachen.“ „Hey,“ der Afro stupst mich mit seinem Ellenbogen an. „Hör auf zu lachen, hörst du?“ Und auch er muss lachen, komprimiert es aber zu einem Schmunzeln. In diesem Moment schießt mir im Schnelldurchlauf mein Leben durch den Kopf. Der Moment, in dem ich mich nach dem Abitur entscheiden muss, wie meine Zukunft aussehen soll. Der Moment, in dem ich eine Zusage für das Studium als Wirtschaftsingenieur bekomme. Der Moment, in dem ich mich durch das Studium mit Party, Drogen, Weibern durchmogle. Der Moment, in dem ich jedes Jahr mit meiner Familie an Weihnachten zusammensitze und sie mich mit ihren Fragen zu Tode löchern, nach dem Motto: „Wie läuft das Studium? Wie sind deine Zukunftspläne? Planen ist wichtig. Hast du schon eine Freundin? Du solltest ein Auslandssemester machen. Was genau sind deine Tätigkeiten in deinem Praktikum?“ Dieser Moment, in dem ich mich in ein Mädchen aus einem höheren Semester verliebe. Dieser Moment, in dem ich mich von ihr völlig besitzen und kontrollieren lasse, ich aber aus Verliebtheit zu schwach bin da auszubrechen, geschweige denn, es zu realisieren, und sie letzten Endes heirate. Dieser Moment, wenn mir von allen Seiten Druck gemacht wird, dass das wahre Leben bei mir jetzt losgehen wird. Dieser Moment, in dem ich mein Studium beendet habe und in einer renommierten Zahnradfabrik arbeite. Das Gehalt ist mehr als lukrativ, die Arbeit ist unterfordernd und langweilig. Die Kollegen sind Intriganten und die Firma ist ein einziger Wettbewerb, in dem es darum geht, wer den anderen am besten hintergeht, dem Chef am tiefsten in den Arsch kriecht und am schnellsten Karriere macht. In diesem Netzwerk bist du derart tief gefangen, dass es beinahe unmöglich ist, nach etlichen Jahren bewusst zu realisieren, dass nach all der Mühe, der Arschkriecherei und den Intrigen, die du aufgewendet hast, um deine Kollegen und Freunde zu hintergehen, alles doch vergebens war. Du bist nicht aufgestiegen, und wenn, dann nur minimal. Nichts hat sich getan. Und in all deinem Ehrgeiz fällt es dir schwer das zu begreifen. Begreifbar ist es erst, wenn du müde geworden bist. Müde von dem Heucheln, der Maskerade im Alltag, in der Nachbarschaft, in der Arbeit, sogar in der Familie. Müde von deinen Kindern, die du darauf hin dressierst, nicht die Dinge zu tun, die ihnen Spaß machen, sondern die Dinge, die du für die Zukunft für wichtig erachtest. Müde wirst du von deiner Frau, die sich spätestens nach dem zweiten Kind immer mehr gehen lässt. Wenn ihre Haut immer unreiner wird, der Glanz ihres Haars immer mehr zu grau sättigt, die Augen immer mehr Intensität an Ringen gewinnen, das Lächeln immer mehr zu einem melancholischen Halbmond zerfällt, die Hüften immer breiter werden, die Brüste immer hängender, ihr Arsch immer fetter, und ihre Persönlichkeit immer mehr zur Einseitigkeit deformiert. Die Gespräche stumpfen ab. Es geht nur noch um Haushalt, Kinder und zwei Mal monatlich der Gipfel an Abwechslung überhaupt: Essen bei den Eltern. Du zerfällst. Das einzige, was dich noch aufrecht hält, ist deine Verpflichtung der Familie gegenüber. Doch auch die zerfällt mit der Zeit. Du wirst immer desinteressierter, verlierst immer mehr an Motivation, Wut kommt in dir hoch, Hass kommt in dir hoch. Hass auf dich selbst, den du aber an anderen auslässt oder auch nicht. Ich zum Beispiel unterdrückte ihn. Und je mehr ich ihn unterdrückte, desto größer wurde der Hass, die Wut, der Zorn. Du weißt nicht, wohin mit dir. Du fühlst dich nirgends zuhause. Weder in der Arbeit noch in deinem eigenen zu Hause. Dabei hast du doch alles getan, was man von dir verlangt hat. Was deine Familie von dir verlangt hat. Was der Staat von dir verlangt hat. Was deine Frau von dir verlangt hat. Was deine Kinder von dir verlangen. Ich beneide all diejenigen, die diesen Weg nicht gegangen sind. Ob all diejenigen mich wiederum um meinen Weg beneiden?

Wenn es keinen freien Willen gibt, wer entscheidet, welchen Weg wir gehen? Wer den einen, wer den anderen Weg geht. Wer entscheidet das? Ich hatte mein Leben bisher immer für einen Tiefpunkt gehalten. Bis jetzt. Jetzt sehe ich mein Leben als einen Nullpunkt. Der Nullpunkt, sagt mein Bekannter, ist vergleichbar mit dem Tod. Ich brauchte einige Zeit, um diese Phrase zu begreifen. Ich habe nie gelebt, ich überlebte nur. Jetzt lebe ich. Noch nie war ich derart in einem Augenblick gefangen wie jetzt gerade. Ich sehe die Dinge klarer als je zuvor, unabhängig davon, dass ich nicht sehen kann. Ich höre sie, deutlicher als je zuvor. Und ich fühle sie, intensiver wie ich sie wahrscheinlich nie wieder fühlen werde. Und mein Lachen transzendiert zum Weinen. Ein Weinen, welches keiner Trauer entspringt. Ein Weinen, welches ich auch nicht als Freude bezeichnen würde. Es ist Erleichterung. Als würde all das, das ich mein Leben lang zurück gehalten hatte, jetzt durch mich hindurch fließen und von mir Abschied nehmen.

„Jetzt weint er.“ Sagt der gelassene Ton neben mir nach vorne. Ich spüre den Blick des Beifahrers, den er mir zuwirft. Ich spüre seine Emotion. Es kommt mir sogar vor als könne ich seine Mimik sehen. Dieses Gesicht, welches sich zu einer Fratze verzieht, welche jedem mit mittleren Menschenkenntnissen vermitteln soll: „Ich studiere sein Verhalten.“ Ich muss wieder an die Worte meines Bekannten denken. Im tiefsten Tief, im schlimmsten Sturm, plötzlicher Sonnenschein. Maximale Geschwindigkeit Richtung Hochpunkt. Plötzlich. Überraschend. Bewusst unübersehbar. War ich im tiefsten Tief angelangt? Hätte ich tiefer nicht sinken können? Mein Nachbar erzählte mir, dass jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit gehe, ein Mann bei uns vorbeikommt bzw. bei meiner Frau, da ich ja nicht da bin, und einige Stunden im Haus bei uns verbringt. Mein Nachbar erzählte mir auch, dass die beiden, er und meine Frau, sich lange Zeit mit einem Händeschütteln begrüßten. Das Händeschütteln verwandelte sich über die Zeit in eine vorsichtige Umarmung, jedoch hatte sie vorher nach links und rechts gesehen, ehe sie ihn umarmte. Diese vorsichtige Umarmung verwandelte sich über die Zeit in einen vorsichtigen Kuss. Irgendwann hörte sie auf, sich umzusehen, ehe sie ihn küsste. Irgendwann saßen sie gemeinsam auf unserer Terrasse, Händchen haltend. Irgendwann saßen sie beide im Whirlpool. Irgendwann waren die Fenster im Schlafzimmer soweit geöffnet, dass die Nachbarn sie hören konnten. Irgendwann hatte sie auch keine Hemmungen mehr sich mit ihm in meinem Whirlpool derart gehen zu lassen. Es war nicht so, dass ich keinen Verdacht hegte. Es war auch nicht so, dass ich keine Vermutungen hatte. Nichts dergleichen. Und es war auch nicht so, dass ich weggesehen hatte oder es nicht wissen wollte oder es mir schön geredet hatte. Ich weiß nicht, was es war. Als mein Nachbar mir aber davon erzählt hatte, wurde ich wach. Diesen Moment, den ich jetzt und hier während der Fahrt verspüre, verspürte ich in jenem Moment, als er es mir mitteilte. Jedoch verpuffte dieser Moment ebenso schnell wie er aufgetaucht war. Ich sah ihn. Diesen Kerl. Beobachtete, wie er mein Haus betrat. Ich schlich mich ins Haus hinein. In mein Haus. Und da verwischte dieser Moment. Der Drang ihn zu stellen, sie zu entbrüsten, mein Revier zu verteidigen, war verwelkt. Ich setzte mich auf die Couch im Wohnzimmer und hörte mir alles mit an, was der Kerl oben im Schlafzimmer mit meiner Frau machte. Und in diesem Moment verspürte ich, was ich erst jetzt begreife. Den absoluten Tiefpunkt. Ich hatte den absoluten Tiefpunkt immer mit Verlust assoziiert. Ganz egal, welchen. Sei es der Verlust von Menschen, die du liebst, von Dingen, an denen du hängst oder Talenten, die dir wichtig sind. Doch das ist es nicht. Gleichgültigkeit ist der absolute Tiefpunkt. Gleichgültigkeit… ist es nicht das Gegenteil von Liebe? Kannst du etwas lieben, dass dir gleichgültig ist? Wenn du in fortwährender Gleichgültigkeit lebst, wofür lebst du dann? Der Mann kam runter, sah mich, wurde verlegen. Noch verlegener wurde er, als ich ihn grüßte. Meine Frau kam runter, umarmte ihn, sprang schnell von ihm weg, als sie mich sah. Sie sah mich an, ich sie.  Er uns. Eine Weile der Stille verweilte zwischen uns. Bewusst war es die Stille. Unterbewusst jedoch glaube ich, war da etwas Größeres im Gange. Etwas Mächtiges. Etwas Metaphysisches. Etwas Transzendentes. Als hätten unsere Seelen miteinander gesprochen. Sie sprachen zueinander. Dieser Moment, wie eine Ewigkeit kam er mir vor. Und da war es. Sie sah wieder den Mann an, küsste ihn, umarmte ihn und verabschiedete sich von ihm, als sei ich gar nicht dagewesen. Ich stand auf, verließ das Haus, sie rief mir hinterher. Ich konnte es nicht hören. Ich hörte plötzlich gar nichts mehr. Tunnelblick. Ich fühlte mich wie ein Pferd mit Scheuklappen. Ich hörte nur noch dumpfe Klänge. „ROY!“ Verschreckt drehte ich mich um, sie stand da, dominant mit verachtendem Blick, ihre Hände an ihre breiten Hüften gestülpt. „Holst du die Kinder?“ Ich sah sie an und wusste nicht, wie ich zu reagieren hatte. Ich wusste nicht mal, ob ich richtig verstanden hatte. „Die Kinder? Holst du sie? Du arbeitest doch heute nicht, oder?“ Ich wandte ihr schlaftrunken den Rücken zu und wollte gerade in den Wagen steigen, als mir plötzlich von hinten der Mund zugeklebt wird, es mich wie durch einen Sog in einen Van zieht und ich nur noch schwarz vor Augen sehe. Mein erster Gedanke, als ich in diesem Van saß, war der, dass ich nichts mehr sehen kann. Mittlerweile glaube ich, weit mehr sehen zu können als je zuvor. „Wir sind da.“ Der Wagen hält.

Autor: Nikita Miller

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